Liebe Kunden! Auch in der aktuellen COVID-19-Situation haben wir wie gewohnt geöffnet.
Wir lieben Kaffee.

Frohe Weihnachten und ein herzliches Dankeschön

Liebe Kunden und Freunde der Kaffeerösterei Kirmse. Wir blicken alle auf ein sehr bewegtes Jahr 2020 zurück! Der Corona-Virus hat uns deutschlandweit fest im Griff und insbesondere auch den Landkreis Regen. Ganz Deutschland ist im Lockdown und in einen Winterschlaf versetzt. Der Einzelhandel und viele Teile unseres sonst alltäglichen Lebens stehen still.

Inhaltsverzeichnis

Viele besorgte Anrufe haben uns in den letzten Tagen und Wochen erreicht, wie es uns geht, ob wir schließen müssen, oder ob wir im schlimmsten Falle die Kaffeerösterei langfristig bzw. für immer dicht machen müssen. Wir freuen uns, auch wenn es aus diesem Anlass ist, über die große Anteilnahme an der derzeitigen Situation bei uns vor Ort. Uns in der Kaffeerösterei geht es gesundheitlich sehr gut. Also keine Sorge um uns und um Deinen Kaffee-Nachschub.

Wir dürfen weiter für Dich rösten.

Da Kaffee als Grundnahrungsmittel definiert ist, kann auch unser Verkaufsladen in der Prälat-Neun-Straße 4 in Zwiesel weiter für Dich geöffnet bleiben und mit unserem Kaffee Online Shop haben wir alle Hände voll zu tun - Dank Dir und Dank Euch.

Trusted Shops Bewertungen

Heute wollen wir die Gelegenheit nutzen und ein großes Dankeschön sagen. Dankeschön für die Treue die ihr uns haltet und das tolle Feedback, das uns jeden Tag per Telefon, E-Mail oder persönlich erreicht. Auch für die sensationellen und so herzlichen Beurteilungen bei Trusted Shops möchten wir uns bedanken. Solch warme Worte können keine Fake-Bewertungen sein und lassen unsere Herzen höher schlagen. Nur wenige Shops haben eine Beurteilung von 4.99 von 5.00 - vielen, vielen Dank für diesen enormen Zuspruch.

Doch nicht nur das Erkundigen nach uns und die positiven Rückmeldungen bewegen, auch die Nachfrage und das Interesse an unseren Kaffeebauern berührt uns sehr.

Kaffee ist Grundnahrungsmittel

Kaffee ist Grundnahrungsmittel und so hat unsere Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckler, schon zu Beginn der Krise erklärt, dass nicht nur der Verkauf, sondern auch die Einfuhr von Lebensmittel, und somit auch von Kaffee, gewährleistet werden muss. “In der jetzigen Lage hat die Aufrechterhaltung der Lebensmittelversorgung höchste Priorität.” Ein großes Glück für uns.

Die Ankunft des Kaffees bei uns ist keine Selbstverständlichkeit. In normalen Zeiten ist der Transport von den Kaffeeplantagen oft schon eine logistische Herausforderung. Zu Corona-Zeiten leider ein Vielfaches mehr. Der Transport von der Plantage zur Aufbereitungsanlage und dem Weg bis hin zum Hafen, von dem der Kaffee seinen Weg über die Weltmeere in den Hafen von Hamburg findet, ist zwar auch in den Herkunftsländern erlaubt, gestaltet sich jedoch oft trotzdem aktuell schwierig. Aufgrund dessen erreicht uns unser Kaffee aus den verschiedensten Ländern oft wesentlich zeitversetzt, aber Hauptsache er erreicht uns.

Neuigkeiten aus Guatemala jetzt auch in Goldböhnchen News!

Im Juli haben wir bereits über die Auswirkungen der Coronakrise für unsere Kaffeebauern in Guatemala in unserem Blog berichtet. Die Folgen für das ganze Land sind verheerend. Viele Menschen sind von Hunger bedroht, eine medizinische Versorgung flächendeckend auf dem Land zu gewähren ist auch ohne Corona noch nicht realisiert. Die Menschen sind häufig ganz auf sich alleine gestellt. Wie auch in den anderen mittelamerikanischen Ländern sind viele Menschen aus Guatemala vor Armut und Kriminalität auch vor Corona auf der Flucht. Doch den Kaffeebauern aus unserem Kaffeeprojekt Cafecita geht es den Umständen entsprechend gut.

Kaffeebauer aus Guatemala

Alle Kaffeebauern, die ihre Plantage in unmittelbarer Nähe haben, können ihrer Arbeit weiter nachkommen und ihren Lebensunterhalt selbst verdienen. Doch manche Arbeiter können beispielsweise nicht mehr zur Aufbereitungsanlage kommen, da der öffentliche Verkehr eingestellt wurde. Cafecita hilft in vielen Bereichen und darüber hinaus auch Familien aus der Gegend, die nicht zum Projekt gehören, mit Nahrungsmittelspenden. Die Nahrungsmittel werden aus Spenden und durch den Verkauf des Kaffees finanziert. Mit jeder einzelnen Tasse kann man den Kaffeebauern und den Familien vor Ort also helfen.

Goldböhnchen News

Die Neuigkeiten aus Guatemala kannst Du in naher Zukunft auch in unserer neuen Zeitung Goldböhnchen News lesen, das Magazin für Kaffeekultur. Die 1. Ausgabe ist gerade erschienen.

Ein Herz für unsere Kaffeeprojekte - Wie kannst Du helfen?

Guter Kaffee und unsere Kaffeeprojekte liegen uns sehr am Herzen. Deshalb möchten wir Euch heute bitten, ein Kaffeeprojekt, das wir sehr lieb gewonnen haben und uns sehr ans Herz gewachsen ist, zu unterstützen. Seit 2017 existiert eine Partnerschaft zwischen Bayerischer Wald und dem Nationalpark Montecristo in El Salvador.

Ab 2018 sind wir nun Teil des Projekts, indem wir den Kaffee aus dem Nationalparkgebiet direkt importieren, hier rösten und verkaufen. Der wirklich ausgezeichnete, biologisch hergestellte und handgepflückte Kaffee in exzellenter Qualität wird von uns hauptsächlich an die Gastronomie des hiesigen Nationalparks geliefert. Durch Corona und die Schließung der Gastronomie ist der Markt für diesen wirklich erstklassigen Kaffee auch bei uns vor Ort beinahe nahezu komplett weggebrochen. Kaffee aus El Salvador ist rar, aber ebenso in gleichem Maße unbekannt und die Nachfrage nach ihm dementsprechend gering.

Kaffeepfückering aus El Salvador

Doch der Biokaffee “Nationalparkgenuss aus El Salvador” ist eine Kaffeeprobe wert und hat eine Chance verdient auch in Deiner Tasse zu landen. Er wird Dich mit seinem kräftig würzigen und harmonisch cremigen, schokoladigen Geschmack mit einer süßlichen Note von Aprikosen begeistern.

Direkt vom Panamakanal zu uns in die Kaffeerösterei

Die Kaffeeernte aus El Salvador konnte auch dieses Jahr eingefahren werden. Doch die Corona Krise macht auch vor unseren Kaffeebauern in El Salvador nicht Halt. Das Arbeiten für die Menschen in dem armen Land ist nur unter sehr erschwerten Bedingungen, wenn überhaupt, noch möglich. So wurde der Transport des Kaffees nach Deutschland massiv gestört, weil die Häfen in El Salvador geschlossen sind. Im Telefonat mit uns wurde gemeinsam beschlossen, den Kaffee zum Panamakanal zu bringen und auf diesem Weg zu exportieren. Die Kosten für den Mehraufwand tragen wir als Kaffeerösterei.

Einer der großen Grundsätze im Direct Trade ist die Zuverlässigkeit und Konstanz der beiden Partner zueinander. Durch die Übernahme der Transportkosten zum Panamakanal konnten wir die Abnahme des Kaffees für die Kaffeebauern garantieren.

1.000 € für die Flüchtlingshilfe Mittelamerika e.V.

1€ pro Tüte Kaffee “Nationalparkgenuss aus El Salvador” geht direkt an die Flüchtlingshilfe Mittelamerika e.V.. Der gemeinnützige Verein koordiniert die Zusammenarbeit der beiden Nationalparke mit. So konnten bereits mehrere Spenden aus der Kaffeerösterei an die Flüchtlingshilfe übergeben werden. Bereits im Juli 2019 und erst wieder vor Kurzem konnten wir jeweils einen Scheck über 1.000 € gemeinsam mit dem Nationalparkchef Franz Leibl an die Flüchtlingshilfe Mittelamerika e.V. überreichen.

Spende Flüchtlingshilfe Mittelamerika e.V.

Vielen Dank an die lokale Gastronomie und an die bereits gewonnenen Fans des Nationalparkgenuss für das Unterstützen dieses tollen Projektes.

Mit jedem Kauf einer Tüte Kaffee “Nationalparkgenuss aus El Salvador” erhält die Flüchtlingshilfe Mittelamerika e.V. 1€. Gutes tun kann so einfach sein :-) Gib auch Du dem “Nationalparkgenuss aus El Salvador” eine Chance. Mach mit!

Wir wünschen Dir und Deiner Familie ein ruhiges und friedvolles Weihnachten 2020! Bleibt gesund!

Tags: Kaffeebohne
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