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Fairtrade Kaffee - Direct Trade » Was ist der Unterschied?

Direct Trade ist im Gegensatz zu Fairtrade Kaffee noch sehr unbekannt. Doch was ist der Unterschied zwischen Fairtrade Kaffee und Direct Trade Kaffee?

Wenn immer es möglich ist, bezieht die Kaffeerösterei Kirmse die Kaffeebohnen im Direct Trade Prinzip direkt von den Kaffeebauern, kleinen Kooperativen oder von Organisationen, die außer auf eine faire Entlohnung der Bauern zusätzlich z.B. die Infrastruktur in der Heimat der Kaffeebauern fördern, Schulen bauen, den Kaffeeanbau nachhaltig gestalten, im speziellen Frauen unterstützen und vieles mehr. Fairtrade Kaffee sichert den Kaffeebauern tatsächlich ein Auskommen, mit denen sie leben können, ohne den willkürlichen Kostendruck von Händlern und der Börse ausgesetzt zu sein. Weiter garantiert das Kaffeesiegel Fair Trade das Kinderarbeit in der Produktionskette verboten ist. Chemikalien dürfen nur sehr bedingt eingesetzt werden.

Über die Qualität sagt das Fairtrade Kaffeesiegel jedoch nichts aus. Auch nicht, wie die Kaffeebohne von der weiterverarbeitenden Industrie behandelt wird.

Fairtrade Kaffee - Direct Trade ist besser!

Direct Trade schliesst alle Zwischenhändler und die Kaffeebörse aus. Im konventionellen Kaffeehandel verdient der Erzeuger, der Kaffeebauer, am wenigsten in der Wertschöpfungskette, die sich aus Erzeuger, Zwischenhändler, Importeur, der Kaffeebörse, der verarbeitenden Industrie bzw. dem Großkunden, dem Einzelhandel bis zum Endkunden erstreckt. Der Importeur verkauft die Kaffeebohnen zum tagesaktuellen Kurs an die Börse.

Beim Direct Trade verkauft der Erzeuger direkt an den Importeur oder die Kaffeerösterei, von der die Kaffeebohne den direkten Weg zum Endkunden nimmt. Zwischenhändler und Kaffeebörse fallen komplett aus der Handelskette heraus.

Was sind die Vorteile des Direct Trade?

Anders als beim Fairtrade Kaffee wird der Rohkaffee beim Direct Trade nicht von vielen Kaffeebauern bezogen. Es sind einzelne Kaffeebauern oder Kooperativen, von denen die Ware direkt gekauft wird. Der Großkunde, wie die Kaffeerösterei Kirmse es ist, schließt mit den Kaffeebauern bzw. dem Importeur langfristige Verträge ab und verpflichtet sich, die Kaffeebauern mit einem festen, erheblich höheren Einkaufspreis zu entlohnen, als das über die Kaffeebörse möglich oder gewollt ist.

Der Vorteil: Eine gerechte Entlohnung der Kaffeebauern bei gleichbleibend guter Qualität, unabhängig von stark schwankenden Tageskursen an der Börse. Sie als Endkunde erhalten ein fair gehandeltes Produkt mit hoher Qualität zu einem angemessenen Endpreis.

Durch Direct Trade wird außer der fairen Entlohnung der Kaffeebauern Land und Natur nachhaltig bewirtschaftet, soziale Projekte in der Gemeinde unterstützt und neue Arbeitsplätze geschaffen.

Die Direct Trade Zertifizierung der Kaffeerösterei Kirmse

Direct Trade ist kein eingetragenes Markenzeichen wie Fairtrade, vielmehr ist Direct Trade eine Verpflichtung der Kaffeeröstereien den Kaffeebauern gegenüber, Verantwortung für sie mitzutragen. Die Kaffeepreise werden direkt mit den Kaffeebauern, der Kooperative oder dem Importeur verhandelt. Ein Direct Trade Label werden Sie auf unserer Kaffeetüte nicht finden. Vertrauen Sie auf unser Versprechen an Sie, das die bezahlten Preise an die Kaffeebauern weit über denen der Preise an der Börse liegen.

Direct Trade am Beispiel Kaffee „Dominikanische Republik“

Wo es immer möglich ist, setzen wir, die Kaffeerösterei Kirmse, auf Direct Trade. Neben der fairen Entlohnung spielt der soziale Aspekt im Direct Trade Prinzip eine wichtige Rolle. Bei unserem Kaffee „Dominikanische Republik setzen wir auf Santana Trade. Hinter dem Unternehmen steckt der Gründer Kenny Soto Santana. Kenny Soto Santana, der in der dominikanischen Republik geboren und in Deutschland aufgewachsen ist, hat in seiner Heimat eine große Familie, mit der er eng verbunden ist. Die Familie Soto Santana ist wirklich groß: 20 Familien kümmern sich auf ca. 1000 Hektar Land um die Kakaopflanzen, zwei Familien bauen auf 97 Hektar Kaffee an.

Kenny Soto Santana hat seit 2009 eine Vision: Die über 100 Jahre bestehende Familientradition im Kakao- und Kaffeeanbau in eine sichere, faire Zukunft zu führen, die Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern, die Fincas mit Wegen und Straßen zu erschließen und den Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen. Die stetige Verbesserung der Produkte ist ein weiteres Ziel, ob im Anbau oder in der Weiterverarbeitung vor Ort. 2014 gründete Kenny Soto Santana hierfür die Santana Trade GmbH, um die Kaffeebohnen und den Rohkakao direkt importieren zu können. Kenny Soto Santana ist unser Importeur für erstklassigen Kaffee und Kakaobohnen aus der Dominikanischen Republik. Eine inzwischen langjährige Freundschaft verbindet Kaffeeröster Jens Kirmse und Kenny Soto Santana.


Die Kaffeereise von Jens Kirmse in die Dominikanische Republik

Jens Kirmse war selbst in der dominikanischen Republik, hat die Kaffee- und Kakaoplantagen der Familie Soto Santana besucht und konnte sich selbst von der Qualität der Produkte überzeugen. Er durfte viele Familienmitglieder der Großfamilie von Kenny Soto Santana kennen lernen. Die Liebe zum Kaffee von Jens Kirmse findet sich im Bestreben zur Ganzheitlichkeit des Produktes wider - vom ökologischen Kaffeeanbau angefangen, der fairen Entlohnung der Kaffeebauern, die individuelle Kaffeeröstung jeder einzelnen Kaffeesorte bis hin zum fertigen Endprodukt in der Tasse. Probieren Sie ihn selbst - den Kaffee „Dominikanische Republik“ und die köstlichen Kakaobohnen der Familie Soto Santana, schokoliert oder geröstet - ein wahrer Traum.

Direct Trade Kaffees in unserem Kaffee Shop

Tags: Kaffeebohne
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